Wie man einen Film nicht spoilert, wenn man aus einer Preview kommt?
Veröffentlicht am 2 August 2016

Einfach, man kann:
- Die Qualität eines Drehbuchs erwähnen.
- Über das allgemeine Tempo des Films reden.
- Über das Spiel der Schauspieler und Schauspielerinnen reden.
- Das Interesse der Figuren erwähnen.
- Allgemeine Vergleiche mit anderen Filmen anstellen (vom selben Regisseur, Thema, Studio, Schauspieler/Schauspielerinnen).
- Die Ästhetik des Films, der Fotografie, der Spezialeffekte im Allgemeinen beschreiben.
- Schlicht seine kritische Meinung zum Film abgeben.
ABER VERDAMMTE SCHEISSE:
- Man vermeidet es, die Begegnungen zwischen mehreren Figuren präzise zu beschreiben.
- Man gibt keine Details über die Spielzeit eines Schauspielers oder einer Figur an.
- Man erzählt keine ganzen Szenen nach, selbst wenn sie genial oder mies ist.
- Man gibt keine Details über die in bestimmten Szenen gesehenen Orte an.
- Man vermeidet es, verdammte zeitliche Details anzugeben wie „es war super für 14 Minuten, und dann nach der alles zerstörenden Szene war es 40 Minuten lang mies, bis zum finalen Twist!"
- MAN ERWÄHNT IN KEINER WEISE EINEN EVENTUELLEN VERDAMMTEN TWIST ODER EINE „ÜBERRASCHUNG AM ENDE". SELBST MIT BESCHISSENEN SMILEYS WIE 🙊😟💀
- Man geht nicht ins Detail bei den Stimmungswechseln, Lagerwechseln, Zielwechseln einer Figur.
- Man kauft sich ein Hirn und hört auf zu glauben, dass es zwangsläufig sinnvoll ist, einen Film in aller Länge und Breite auf Twitter nachzuerzählen, nur weil man ihn nicht mochte.
Ganz allgemein passt man auf, zumindest am Vortag und am Tag der Veröffentlichung, um keine beschissenen Spoiler an die echten Fans rauszuhauen, die eben nicht das Glück hatten, zur Preview-Vorführung eingeladen zu werden, während ihr nicht mal in der Zielgruppe seid, aber überall eingeladen werdet, weil ihr 400 Follower habt, davon 250 chinesische Bots auf Twitter.
Von Paingout


